Traumatherapie

Jeder, der einen Unfall (oder einen Überfall) erlebt hat, weiß, dass der Schrecken eine ganze Zeit noch in den Gliedern steckt. Wenn sich aber die Erinnerungen daran auch nach einigen Wochen immer noch quälend bemerkbar machen, wenn Reizbarkeit, Unkonzentriertheit, Gefühlsschwankungen, Schlafstörungenoder andere Symptome den Alltag beeinträchtigen und wenn die Unfallstelle ein gefährliches schwarzes Loch geworden ist, um dass gerne ein weiter Bogen gemacht wird – dann kann es sich um einen Schock handeln, der professionell behandelt werden sollte.

Wer bezahlt eine solche professionelle Behandlung?

Bei Arbeitsunfällen (auch Wegeunfällen) ist hier die Berufsgenossenschaft als Kostenträger zuständig.

Bei Privatversicherten kann in der Regel die Krankenversicherung die Kosten einer Behandlung bei mir übernehmen.

Gesetzlich Versicherte versuchen bitte zuerst, über ihre Krankenversicherung einen Therapieplatz zu bekommen. Sollte dies nicht möglich sein (da die Wartezeiten unzumutbar lang sind) besteht über § 13 Abs. 3 SGB V eine Abrechnungsmöglichkeit bei mir (wichtiger Hinweis: eigentlich nur für Menschen mit starken Nerven – die Krankenkassen stellen sich hier sehr quer*)

*und wer starke Nerven hat, braucht keine Therapie – auch eine Möglichkeit, die Kosten der Gesundheitsversorgung auf später zu verlagern…